Nike SB Dunk Low Court Purple: fast alle beschreiben diesen Schuh falsch

Nike SB Dunk Low Court Purple: fast alle beschreiben diesen Schuh falsch
Nike SB Dunk Low Court Purple: fast alle beschreiben diesen Schuh falsch (2)
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Nike SB Dunk Low Court Purple: fast alle beschreiben diesen Schuh falsch (4)
Nike SB Dunk Low Court Purple: fast alle beschreiben diesen Schuh falsch (5)

Manche Sneaker bitten um Aufmerksamkeit. Der Nike SB Dunk Low Court Purple nimmt sie sich einfach, und er tut das mit einem Trick, den die meisten Leute falsch nacherzählen.

Schau nochmal genau hin, wo das Lila sitzt

Bitte zehn Leute, diesen Schuh zu beschreiben, und neun sagen: lila Swoosh. Falsch. Der Swoosh ist schwarz. Tief, matt, unverschämt schwarz, genau wie die Zehenkappe, die Fersenpartie und der gepolsterte Schaftrand. Das Lila sitzt hinten, im großen Quartierpanel, das von der Ferse nach vorn läuft, und es kehrt anschließend in der Laufsohle zurück.

Genau das macht diese Ausführung so gut. Das Lila ist kein Akzent, der obendrauf geklebt wurde, es ist ein Block. Das weiße Mittelpanel trennt Schwarz und Lila, wodurch der Schuh von der Seite drei klare Zonen hat statt eines Farbflecks auf neutralem Grund. Schwarze Schnürsenkel halten oben alles zusammen, die weiße Zwischensohle zieht einen Strich darunter, und dann schlägt das Lila unter deinem Fuß nochmal zu.

SB-DNA, nicht einfach ein Dunk

Das hier ist die Skate-Variante, und das spürst du an der Zunge. Die ist dick gepolstert, deutlich massiver als beim normalen Dunk Low, dazu kommt die Polsterung im Schaft. Gebaut, um Schläge abzufangen. Ob du jemals auf ein Board steigst oder nicht, es gibt dem Schuh eine schwerere, robustere Präsenz am Fuß.

Und darin liegt der ganze Reiz. Während der normale Dunk Low immer mehr zum Basic geworden ist, den jeder trägt, ist die SB-Linie stets der eigensinnigere Cousin geblieben. Andere Proportionen, andere Haltung, andere Leute.

Was der deutsche Markt daraus macht

Bei uns steht dieser Schuh auf einem Hypescore von 73, Phase RADIATING. Auf vollem Betrieb, wenn auch nicht in der obersten Stufe.

Das Angebot erzählt die dazugehörige Geschichte, und sie ist deutlicher, als sie in den Nachbarländern ausfällt. Acht aktive Angebote bei acht Shops, von 86 bis 180 Euro, der Median liegt bei 149. Die Preisempfehlung lag einmal bei 120 Euro. Auffällig ist nicht die Spanne, sondern wer hier noch anbietet: kein einziger regulärer Webshop. Alles kommt von Marktplätzen und Resellern. Der normale Handel ist damit durch, der Zweitmarkt nicht.

Das ist kein Grund abzuspringen, aber ein Grund aufzupassen. Bei dieser Art von Angebot bestimmt deine Größe den Preis, nicht der Shop. Zwei Anbieter nebeneinander können fünfzig Euro auseinanderliegen, schlicht weil der eine noch eine 42 hat und der andere nur eine 46.

Für wen

Für alle, die genug vom nächsten weißen Sneaker haben und trotzdem nicht in einem Clownsfit landen wollen. Lila ist schwieriger, als die Leute denken, aber in dieser Aufteilung erledigt es die Arbeit für dich: Halte den Rest deines Outfits in Schwarz, Grau oder Denim, und der Schuh regelt den Rest.

Weitere Ausführungen dieser Silhouette stehen unter Nike SB Dunk Low, die volle Breite von Nike liegt daneben. Gib deine Größe in den Vergleich ein, bevor du dich entscheidest, denn bei acht Anbietern ohne einen einzigen regulären Shop ist das die einzige Zahl, auf die es ankommt.

Kaijū
Über Kaijū

Kaijū ist Gründer von Solezilla und seit Jahren sneakersüchtig. Er taucht in die Daten hinter jedem Drop ein und behält die niedrigsten Preise scharf im Blick.