Alles über den Converse Chuck Taylor All Star 70

Converse Chuck Taylor All Star 70
Die 70 im Namen ist kein Baujahr. Sie verweist auf das Jahrzehnt, das nachgebaut wird: Dies ist der Chuck, wie er in den Siebzigern vom Band lief, nicht der heutige Chuck mit ein paar Extras. Dieser Unterschied klingt nach Haarspalterei, erklärt aber fast jedes Detail, in dem dieses Modell abweicht.
Der Gummirand verrät ihn am schnellsten
Stell zwei Paar nebeneinander und du siehst es sofort. Der Gummirand um die Sohle läuft bei diesem Modell höher hinauf und deckt einen größeren Teil des Canvas ab. Dieser Rand ist zudem absichtlich nicht strahlend weiß, sondern in einem gealterten Ton gehalten, als wäre er schon jahrelang getragen. Am Zehenbereich sitzt ein aufgesetzter Bumper mit feinem Rautenmuster im Gummi, und an der Ferse prangt ein kleines rechteckiges Schildchen, das in den Rand selbst eingearbeitet ist.
Gestickt, nicht gedruckt
Das runde Emblem am Knöchel ist beim Standard-Chuck ein mehrfarbiger Aufdruck. Hier ist es gestickt und einfarbig ausgeführt, mit einem Relief, das man mit dem Finger spürt. Auch die Nähte entlang der Paneele sind bewusst in einem abweichenden Ton gesetzt, sodass die Nähte sichtbar bleiben. Das Canvas selbst ist schwerer gewebt und steht die erste Woche steif; das ist kein Fehler in der Passform, sondern eine Eigenschaft des Stoffs.
Eines ist doch moderner
Wo das Modell überall einen Schritt zurück in der Zeit macht, geht es unter dem Fuß gerade voran. Es liegt eine herausnehmbare, geschäumte Innensohle drin, und genau die hatte der ursprüngliche Chuck nie. Für alle, denen die klassische Ausführung an einem langen Tag zu flach ist, ist das der wichtigste Grund, hier zu landen. Erwarte keinen Laufschuh: Die Sohle bleibt flach und dünn, nur weniger hart als früher.
Zwei Schnitte, derselbe Schuh
Die niedrige Ausführung ist als Ox bekannt, die hohe als Chuck 70 Hi, und zwischen den beiden liegt nur die Höhe des Schafts und ein zusätzliches Paar Schnürösen. Wer die leichtere und geschmeidigere Version sucht, schaut auf den Chuck Taylor All Star oder den All Star Hi. Wenn Canvas auf Gummi die Frage ist und nicht die Marke, dann liegt der Vans Authentic im gleichen Fach.
Ob Ox oder Hi: Unten sortiert der Hypescore die Chuck-70-Ausführungen nach Nachfrage, mit Startpreis und der Zahl der Shops, die sie führen.

Converse Chuck Taylor All Star 70: Welche Version sendet das stärkste Hype-Signal?

Der Hypescore misst die Signalstärke jeder Converse Chuck Taylor All Star 70-Colorway. Community-Votes, Resale-Bewegung, Suchnachfrage und Verfügbarkeit bestimmen zusammen, wie viel Hype ein Sneaker ausstrahlt – gemessen in GSv. Links die stärksten Hype-Signale, rechts die Colorways, die gerade aufkommen und schnell an Kraft gewinnen.

Häufig gestellte Fragen zum Converse Chuck Taylor All Star 70

Was kostet ein Converse Chuck Taylor All Star 70?

Der günstigste Converse Chuck Taylor All Star 70 kostet heute € 17,00. Solezilla vergleicht dafür laufend die Preise von 1280 Ausführungen bei den angeschlossenen Shops. Preise verstehen sich in Euro inkl. MwSt. und werden mehrmals täglich aktualisiert, inklusive der verfügbaren Größen pro Anbieter.

Welche Modelle gehören zum Converse Chuck Taylor All Star 70?

Zum Converse Chuck Taylor All Star 70 gehören derzeit 3 Submodelle. Beliebt sind unter anderem Converse Chuck Taylor All Star 70 Hi, Converse Chuck Taylor All Star 70 OX und Converse Chuck Taylor All Star 70 Low. Jedes Submodell hat eine eigene Seite, auf der du alle Ausführungen mit aktuellen Preisen und verfügbaren Größen vergleichst; die vollständige Übersicht findest du unter diesen häufig gestellten Fragen.

Fällt der Chuck 70 groß oder klein aus?

Converse fällt von jeher großzügig aus, und der Chuck 70 folgt dem. Die meisten Träger gehen eine halbe Größe hinunter gegenüber ihrer üblichen Sneakergröße. Zweifelst du zwischen zwei Größen, ist die kleinere in der Regel die bessere: Das schwere Canvas gibt in der Breite noch etwas nach, in der Länge nicht.

Woran sehe ich, ob es ein Chuck 70 oder ein gewöhnlicher Chuck Taylor ist?

Schau auf drei Stellen. Der Gummirand um die Sohle läuft beim 70 höher hinauf und ist in einem gealterten Ton statt in strahlendem Weiß ausgeführt. Das runde Emblem am Knöchel ist gestickt und einfarbig, wo der Standard einen mehrfarbigen Aufdruck hat. Und die Innensohle ist beim 70 herausnehmbar und geschäumt, beim Standard nicht.

Wofür steht die 70 im Namen?

Für das Jahrzehnt, das nachgebaut wird, nicht für das Jahr, in dem das Modell erschien. Converse hat den Aufbau des Chuck aus den Siebzigern als Ausgangspunkt genommen: schwereres Tuch, ein höherer Rand, mehr sichtbare Nähte. Es ist also eine Rekonstruktion eines älteren Modells und keine Weiterentwicklung des heutigen.

Ist der Chuck 70 bequemer als der Standard-Chuck?

An längeren Tagen ja, und das liegt fast vollständig an der geschäumten Innensohle, die der Standardausführung fehlt. Die Sohle darunter bleibt flach und ohne Dämpfung, für Sport oder langes Stehen auf harten Böden ist er also weiterhin keine starke Wahl. Das schwerere Canvas macht ihn zudem steifer beim Einlaufen.

Was ist der Unterschied zwischen Ox, Hi und Vintage Canvas?

Ox ist der niedrige Schnitt und Hi der hohe; ansonsten sind sie bis auf ein zusätzliches Paar Schnürösen identisch. Vintage Canvas ist kein eigener Schnitt, sondern eine Ausführung, in der Tuch und Rand noch nachdrücklicher gealtert verarbeitet sind. Die Größenwahl ändert sich dadurch nicht.

Darf der Chuck 70 in die Waschmaschine?

Besser nicht. Die Maschine greift die Klebenaht zwischen Canvas und Gummirand an und zieht die gealterte Verarbeitung des Randes ungleichmäßig weg. Bürsten mit lauwarmem Wasser und milder Seife funktioniert, danach die Schuhe bei Raumtemperatur trocknen und nicht auf einer Heizung. Nimm die Innensohle heraus und lass sie separat trocknen.

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