Nike Air Max 1 ’87 Safari “Summit White” (FB5059-100): gebrochenes Weiß mit Grau an den Rändern

Nike Air Max 1 ’87 Safari “Summit White” (FB5059-100): gebrochenes Weiß mit Grau an den Rändern
Nike Air Max 1 ’87 Safari “Summit White” (FB5059-100): gebrochenes Weiß mit Grau an den Rändern (2)
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Nike Air Max 1 ’87 Safari “Summit White” (FB5059-100): gebrochenes Weiß mit Grau an den Rändern (5)

Das Erste, was mir an diesem Air Max 1 auffällt, ist, wo das Muster nicht sitzt. Das Safari-Muster — diese grauen, leicht genoppten Sprenkel — liegt nur auf den Overlays: Zehenkappe, Mudguard, Swoosh und Fersenpartie. Der Rest des Obermaterials ist glattes, gebrochenes Weiß aus Leder. Dadurch wirkt der Schuh deutlich ruhiger, als man es von einem Safari-Print erwarten würde.

Genau das macht diese Ausführung für mich alltagstauglich. Ein Safari-Print über den ganzen Schuh wird schnell unruhig; hier ist er sauber eingerahmt, als Akzent statt als Statement.

Das Grau macht die Arbeit, nicht die Farbe

Die Basis ist Summit White mit einem warmen Sail-Unterton in der Zwischensohle — also kein klinisch helles Weiß, sondern etwas Weicheres. Das Grau des Musters ist die einzige echte zweite Farbe. Erst aus der Nähe entdeckt man den bläulichen Hauch — Photon Dust — am Zungenlabel und im Air-Fenster. So dezent, dass die meisten es gar nicht bemerken, und genau das finde ich hier reizvoll.

Für den Alltag ist er eine einfache Wahl. Er lässt sich mit Jeans, einer grauen Hose oder Off-White-Basics kombinieren — alles, was ohnehin im Schrank liegt. Und anders als ein komplett weißer Air Max 1 kaschiert das Muster kleine Flecken besser, er sieht also länger sauber aus. Und nein, kein bisschen Rosa diesmal, schade für mich. Aber ehrlich: Dieses Paar braucht es auch nicht.

Im Laden manchmal teurer als im Resale

Der Air Max 1 erschien in dieser Safari-Ausführung am 3. März 2023, mit einer UVP um die 150 Euro. In Deutschland liegen die regulären Shops derzeit etwa zwischen 129 und 195 Euro, je nach Größe — rund ein Dutzend Anbieter führen ihn, alle in Euro. Ein einzelner Ausreißer nach oben kostet 259 Euro.

Interessant ist, dass er im Resale teils günstiger ist als im Laden: StockX notiert ihn gerade um die 109 Euro, unter einem guten Teil der regulären Listings. Bol.com fällt hier weg, denn nach Deutschland liefert der Shop nicht — das Angebot besteht also vor allem aus regulären Nike-Stores und StockX. Genau das macht den Vergleich hier lohnend.

Eine Sache noch: Das ist ursprünglich eine Damen-Colorway, der Größenlauf weicht also von einer normalen Herren-Release ab. Schau vorher, welche Größe wo bereitliegt. Der Hypescore steht solide im RADIATING-Bereich — das Interesse ist da, aber das heißt nicht, dass du den erstbesten Preis nehmen musst.

Würde ich ihn selbst tragen? Ja, ohne zu zögern. Es ist eins dieser Paare, die nicht auffallen müssen und trotzdem stimmen. Bevor du ihn irgendwo bezahlst: Leg die Shops und den Resale auf Solezilla nebeneinander, vergleiche die Größen pro Shop und schau, wo deine Größe zum schärfsten Preis steht.

Solemaz
Über Solemaz

Soolmaz ist Redakteurin bei Solezilla und verfolgt die Sneaker-Welt aus nächster Nähe. Am liebsten schreibt sie über Releases, die Design und Geschichte verbinden – von Jordan-Retros bis zu Damen-exklusiven Drops.