Air Jordan 3 “Laser” (JA1369-001): das ganze Obermaterial ist eine Zeichnung

Air Jordan 3 “Laser” (JA1369-001): das ganze Obermaterial ist eine Zeichnung
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Manche Colorways arbeiten mit Farbe. Diese arbeitet mit Tinte. Der Air Jordan 3 “Laser” (JA1369-001) erscheint am 22. August 2026, und das komplette Obermaterial ist vollgezeichnet — kein Print obendrauf, sondern ins Leder gebrannt.

Was man sieht

Off-white Leder, darauf ein Lasermuster in einem warmen Tan-Ton, das über die ganze Seite durchläuft. Aus der Nähe erkennt man, worum es geht: Basketbälle, ein Adler, Sterne, Blitze, eine dunkende Figur — und Text, den man tatsächlich lesen kann, CATCH 23 und SANDY BROS. stehen da wörtlich drin. Aus einem Meter Entfernung ist es eine Textur, aus zwanzig Zentimetern ein Comic. Genau darum geht es bei diesem Schuh.

Der Rest bleibt braun. Wildleder an der Spitze, Wildleder an der Ferse mit Perforierung am Kragen, dazu ein Tan-Swoosh hinten. Auf der Zunge sitzt ein roter Jumpman, sonst bleiben die roten Akzente klein. Unten: eine Sail-Midsole mit beigem Stück an der Ferse, sichtbare Air-Einheit, dunkelbraune Outsole.

Detail für die 3er-Kenner: Elephant Print gibt es hier keinen. Die Panels, die sonst das Muster tragen, sind schlicht braunes Wildleder — die Zeichnung übernimmt den Job. Kurz gewöhnungsbedürftig, danach will man ihn.

Wie man ihn trägt

Das ist kein Basic. Das Obermaterial macht schon genug, also bleibt der Rest des Fits ruhig. Gerade Jeans in dunkler Waschung, ein schlichter Hoodie oder ein einfaches Tee, fertig. Cargos gehen auch, solange die Hose selbst kein Muster hat. Was nicht funktioniert: eine unruhige Jacke oder ein Shirt mit großem Print — dann kämpfen zwei Dinge um Aufmerksamkeit und beide verlieren.

Farblich ist es einfacher, als es aussieht. Braun, Off-white und Beige laufen mit fast jedem neutralen Ton mit. Schwarze Hose ist die sichere Variante, Khaki die interessantere.

Der Drop und die Preise in Deutschland

Release ist der 22. August 2026, trotzdem stehen bei uns schon sechs Angebote online. Auffällig ist die Verteilung: vier davon kommen von regulären Shops, nur zwei vom Zweitmarkt. Für einen Jordan-Retro kurz vor dem Drop ist das eine ungewöhnlich gesunde Lage — bei vielen Releases sieht man hier zuerst nur Marktplätze.

Die Ladenpreise liegen eng beieinander: zwei Shops bei 229,95 € und 229,99 €, zwei weitere bei rund 245 €. Darum herum spannt der Zweitmarkt den Rahmen auf, von 204,00 € bis 307,95 €.

Der interessante Punkt: das günstigste Angebot kommt vom Zweitmarkt und liegt unter dem Ladenpreis — und das noch vor dem Release. Bei einem Paar, das wirklich hochgeht, läuft es genau andersherum. Hier deutet alles auf eine ordentliche Stückzahl hin, und dann muss niemand einen Aufschlag zahlen.

Eine Hypescore gibt es für diesen Schuh noch nicht — die läuft erst an, wenn ein Modell auf dem Markt ist und Zahlen entstehen. Was jetzt schon funktioniert, ist Grail or Bail: da sieht man vorab, ob die Community zugreift oder liegen lässt.

Unterm Strich: ein Air Jordan 3, den man aus der Nähe sehen muss, um ihn zu verstehen — und bei dem man am Drop-Tag nicht in Panik verfallen muss. Stell die Jordan-Anbieter nebeneinander, prüf, ob deine Größe in der 230er-Reihe dabei ist, und überlass den Aufschlag den anderen.

Jamy
Über Jamy

Jamy schreibt für Solezilla über Performance und Hype zugleich – von Running-Tech bis zu den begehrtesten Streetwear-Drops. Immer mit der Frage: Ist das seinen Preis wert?