Alles über den Nike SB

Nike SB: die Abteilung, die erst zuhören lernen musste
Nike SB ist kein Modell. Die zwei Buchstaben stehen für Skateboarding, und dies ist die Seite einer ganzen Abteilung – deshalb stehen hier Ausführungen ganz verschiedener Schuhe durcheinander. Die bekanntesten Mitglieder haben jeweils eine eigene Seite: die Dunk SB (mit eigenen Seiten für die Low und die High), die Stefan Janoski, die SB Blazer und die SB Bruin. Diese Seite zeigt die ganze Familie auf einem Stapel.
Dass Nike überhaupt eine Skate-Abteilung hat, ging nicht von selbst. Ende der Neunziger versuchte die Marke, in die Skate-Welt einzusteigen, und wurde weggeschaut: ein Sportgigant, der etwas holen wollte, fand die Szene. Der Neustart von 2002 tat das Gegenteil. Ein kleines Team unter Sandy Bodecker begann bei den Skateshops und den Skatern selbst und wählte als Basis einen Schuh, den Skater längst auf eigene Faust adoptiert hatten: die Dunk von 1985, flach, stabil und voller Grip. Die allerersten SB Dunks erschienen nur bei Skateshops, in Ausführungen, die die Teamfahrer selbst zusammengestellt hatten – die Pro-Modelle von unter anderem Gino Iannucci und Paul Rodriguez auf dieser Seite stammen aus dieser Tradition.
Leg die Mitglieder nebeneinander und du siehst, dass sie fast nichts teilen. Auf der SB Dunk ragt die dick gepolsterte Zunge wie ein Kragen über das Schnürpaneel hinaus, und im Fußbett liegt eine Zoom-Air-Einlage – die Anpassungen, mit denen der Basketballschuh 2002 skatetauglich gemacht wurde. Die Janoski ist das genaue Gegenteil: flach und dünn, mit einem Swoosh, der ins Wildleder gestickt statt als Paneel aufgenäht ist, auf einem vulkanisierten Sohlenrand mit körniger Textur. Die SB Blazer lässt die Silhouette aus den Siebzigern dagegen fast in Ruhe. Eine Familie, drei gegensätzliche Antworten auf dieselbe Frage: Wie überlebt ein Schuh Griptape, und wie viel willst du von deinem Board spüren.
Berühmt wurde die Abteilung durch etwas anderes als Technik. Die SB Dunk wuchs zur Leinwand der modernen Sneaker-Kultur heran: Kollaborationen mit Skateshops, Musikern und Künstlern, in kleinen Auflagen veröffentlicht, mit Schlangen vor dem Laden und einem Sammlermarkt als Folge. Sammler lesen die Ära einer SB Dunk sogar an der Schachtel ab, in der sie steckt – die Abteilung wechselte die Schachtelfarbe alle paar Jahre, und bei alten Paaren zählt der Karton mit. Die Hauptlinie blieb unterdessen einfach im Laden liegen: Es ist eine seltene Abteilung, die zugleich Arbeitspferd und Auktionsstück produziert.
Wer selbst fährt, wählt grob zwischen zwei Bauweisen. Eine Cupsole wie unter der SB Dunk dämpft Landungen und schützt den Fuß; eine vulkanisierte Sohle wie unter der Janoski biegt sich leichter mit und gibt direkten Kontakt zum Board. Dieser Unterschied ist älter als die Abteilung selbst, aber Nike SB ist einer der wenigen Orte, an dem beide Schulen unter einem Namen nebeneinander leben.
Vom Arbeitspferd bis zum Auktionsstück: Unten stellt der Hypescore die ganze SB-Abteilung nach aktueller Nachfrage auf, mit Preis und Shop-Zahl.

Nike SB: Welche Version sendet das stärkste Hype-Signal?

Der Hypescore misst die Signalstärke jeder Nike SB-Colorway. Community-Votes, Resale-Bewegung, Suchnachfrage und Verfügbarkeit bestimmen zusammen, wie viel Hype ein Sneaker ausstrahlt – gemessen in GSv. Links die stärksten Hype-Signale, rechts die Colorways, die gerade aufkommen und schnell an Kraft gewinnen.

Häufig gestellte Fragen zum Nike SB

Was kostet ein Nike SB?

Der günstigste Nike SB kostet heute € 31,00. Solezilla vergleicht dafür laufend die Preise von 1331 Ausführungen bei den angeschlossenen Shops. Preise verstehen sich in Euro inkl. MwSt. und werden mehrmals täglich aktualisiert, inklusive der verfügbaren Größen pro Anbieter.

Welche Modelle gehören zum Nike SB?

Zum Nike SB gehören derzeit 16 Submodelle. Beliebt sind unter anderem Nike Dunk SB, Nike SB Blazer und Nike SB Stefan Janoski. Jedes Submodell hat eine eigene Seite, auf der du alle Ausführungen mit aktuellen Preisen und verfügbaren Größen vergleichst; die vollständige Übersicht findest du unter diesen häufig gestellten Fragen.

Wofür steht SB bei Nike?

Für Skateboarding. Nike SB ist seit 2002 die eigene Skateboard-Abteilung von Nike, mit eigenen Teamfahrern und eigenen Ausführungen bestehender Silhouetten wie der Dunk und der Blazer. Die ersten Jahre verkaufte die Abteilung bewusst nur über Skateshops, um das Vertrauen der Szene zurückzugewinnen.

Was ist der Unterschied zwischen einer gewöhnlichen Dunk und einer SB Dunk?

Die Paneelaufteilung ist nahezu gleich, aber die SB-Version trägt eine dick gepolsterte Zunge, die über das Schnürpaneel hinausragt, und eine Zoom-Air-Einlage im Fußbett. Eine gewöhnliche Dunk ist dünner und straffer verarbeitet. Auf dem Board merkst du den Unterschied sofort an Dämpfung und Schutz.

Ist der Stefan Janoski ein echter Skateschuh?

Ja - es ist das Pro-Modell des Skaters Stefan Janoski, mit einem vulkanisierten Sohlenrand und einem niedrigen, flachen Aufbau für maximales Board-Gefühl. Gerade diese schlanke Silhouette machte ihn zudem zum Verkaufserfolg weit außerhalb des Skateparks.

Warum sind manche SB Dunks so begehrt?

Kleine Auflagen und Kollaborationen mit Skateshops, Musikern und Künstlern. Manche Ausführungen erschienen weltweit bei einer Handvoll Läden, und Knappheit plus eine gute Geschichte baut Sammlerwert auf. Die reguläre Linie bleibt daneben einfach breit lieferbar.

Was sagt die Farbe der Schachtel bei Nike SB?

Sammler erkennen an der Schuhschachtel, aus welcher Zeit eine SB Dunk stammt, weil die Abteilung die Schachtelfarbe alle paar Jahre wechselte. Bei älteren Paaren gilt eine originale Schachtel dadurch als Teil des Sammelobjekts.

Wähle ich eine Cupsole oder eine vulkanisierte Sohle zum Skaten?

Ein Cupsole-Modell wie die SB Dunk dämpft Landungen besser und schützt deinen Fuß bei hohem Aufprall. Ein vulkanisiertes Modell wie der Janoski oder die SB Blazer biegt sich leichter mit und gibt mehr Gefühl zum Board bei Flip-Tricks. Beide Schulen bestehen innerhalb von Nike SB nebeneinander.

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